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Westthüringer Beckenbodenzentrum


Für Frauen und Männer ist der Verlust von Harn, Stuhl, Winden eine schwere Last im täglichen Leben. 4 - 6 Millionen Deutsche leiden daran. Insbesondere sind Blasenstörungen ein Tabuthema. Aus Schamgefühl der Betroffenen entstehen nicht selten Partnerkonflikte und Lebenskrisen. Umdenken ist nötig.

Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei allen Formen der Harn- und Stuhlinkontinenz sind so weit entwickelt, dass in den meisten Fällen zumindest eine deutliche Besserung der Symptome erreicht werden kann. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität, die mögliche soziale Re-Integration der Betroffenen im öffentlichen aber auch im Arbeitsbereich, insbesondere auch im persönlichen Leben. Deshalb wurde im Herbst 2008 das Westthüringer Beckenbodenzentrum gegründet.

Es stellt ein Kompetenzforum dar und ermöglicht bei Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete - Gynäkologie, Urologie, Chirurgie, Neurologie, Radiologie, Physiotherapie, Diätassistenz - eine umfängliche Diagnostik und BehandIungsoption. Bei Bedarf sichert die kooperative Zusammenarbeit aller Fachgebiete im Rahmen der Vorstellung der Patienten und gezielter Diagnostik eine gute Behandlungsoption. Sie berücksichtigt die spezifischen Argumente der Fachvertreter, führt zur Abwägung des empfohlenen diagnostischen und therapeutischen Vorgehens und sichert gute dauerhafte Ergebnisse. Für die meisten Patienten beginnt nach der Therapie ein neues Leben ohne Verstecken.

 

Leistungsangebot

  • urogynäkologische Diagnostik durch Anamnese, Befund urodynamische Messung, inklus. Uroflow
  • Ultraschalluntersuchung
  • ggf. Konsil mit Urologe, Proktologe, Neurologe Zusammenarbeit mit der Physiotherapie und der Diätassistenz (s. Rückseite Anmeldung/Terminplanung)