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Klinik für Gefäßmedizin

Hybrid - modernste Technik

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In einem Hybrid Operationssaal wird unter gleichzeitiger Bildgebung operiert. Für die Patienten hat es den Vorteil, dass schonender behandelt werden kann. Häufig wird nur lokale Betäubung benötigt, es kann minimal-invasiv operiert und der Aufenthalt im Krankenhaus kann verkürzt werden. Im Hybrid OP sollen auch komplexe Eingriffe am Herzen vorgenommen werden wie zum Beispiel Verschlüsse von Löchern im Herzen, um Patienten eine große Herz Operation zu ersparen. Auch können hier Herzunterstützungssysteme eingebaut werden oder Herzrhythmusstörungen mit Hilfe von modernen Mappingsystemen  verödet werden.

Die neue OP-Technik ist in Thüringen kein Standard. Bewusst investierte das Klinikum in modernste Technik, welche die Fachkräfte unterstützt. Für die Installation des Gerätes wurde eigens ein neuer OP-Saal gebaut.

Das System ‚Artis zeego‘ Gerät von der Firma Siemens ist bodengestützt und hat eine multifunktionale Konfiguration. Die Kombination eines C-Bogens mit einem leistungsfähigen Industrieroboter gewährt dem behandelnden Arzt eine nahezu unbegrenzte Bewegungsfreiheit. Der Flachdetektor kann bei dieser Anlage so schnell und präzise um den Patienten rotieren, dass dabei CT-ähnliche Bilder entstehen, die mehr Anatomie erfassen als es bisher mit einem Angiographiesystem möglich war. Das erhöht die Diagnosesicherheit gerade bei komplexen Eingriffen. Das Angiographiesystem erlaubt die Anpassung der Tischhöhe an die jeweilige Körpergröße des Arztes - was besonders bei langwierigen Eingriffen, bei denen der Arzt eine schwere Bleischürze tragen muss, von großem Vorteil ist. Intuitiv bedienbare Menüs vereinfachen Arbeitsabläufe wie das Erstellen von anspruchsvollen Aufnahmeprogrammen. Außerdem lassen sich alle Systembewegungen leicht über direkt am Patiententisch montierte ergonomische Bedienmodule steuern.