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Prostatahyperplasie (gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse)

Die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) führt zu einer Einengung der Harnröhre und damit zu einer Behinderung beim Wasser lassen (Miktion). Diese Vergrößerung der Prostata ist bei nahezu allen Männern über 70 Jahren nachweisbar. Jedoch führt sie nicht bei allen Patienten zu Beschwerden. Damit muss nur jeder 4. Mann infolge dieser Erkrankung behandelt werden.

Gründe für die Behandlung sind die inkomplette Entleerung der Harnblase (Restharnbildung, bis hin zum Harnverhalt), ein abgeschwächter Harnstrahl und auch ein gehäuftes nächtliches Wasserlassen. Neben Urinuntersuchungen erfolgen durch den betreuenden Urologen neben der klinischen Untersuchung Ultraschalluntersuchungen der Harnblase und Nieren sowie eine Harnstrahlmessung und ggf. Blutuntersuchungen.

Die Behandlung erfolgt anfangs mit Medikamenten. Bei unzureichendem Erfolg sind im weiteren Verlauf operative Verfahren notwendig, wobei in den meisten Fällen eine transurethrale Resektion der Prostata erfolgt. In speziellen Fällen bzw. auf Wunsch des Patienten kann eine Verkleinerung der Prostata mittels Laser erfolgen. Nur selten muss eine offene Operation durchgeführt werden.