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Risikofaktoren des Schlaganfalls

Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind

  • Erhöhter Blutdruck
    Ein erhöhter Blutdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für das Auftreten eines Schlaganfalls. Der empfohlene Bereich für den Blutdruck liegt zwischen 120/70 – 140/90 mmHg. Eine Behandlung ist medikamentös, aber auch z. B. durch Reduktion des Körpergewichtes möglich.
  • Diabetes mellitus
    Bei Diabetes mellitus („Zuckererkrankung“) werden die Gefäße durch andauernd erhöhte Zuckerwerte nachhaltig geschädigt. Die dadurch verursachten Verkalkungen (Arteriosklerose) im Gefäßsystem erhöhen das Schlaganfallrisiko. Eine vollwertige Ernährung, Bewegung und Medikamente können das Risiko minimieren.
  • Erhöhte Blutfettwerte
    Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) können ebenfalls zu Verkalkungen der Gefäße führen und somit das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Erhöhte Blutfettwerte (z. B. ein erhöhter LDL-Cholesterinwert) können durch entsprechende Ernährung, ausreichende Bewegung und auch mit Hilfe von Medikamenten gesenkt werden.
  • Rauchen/Nikotinkonsum
    Durch die stimulierende Wirkung des Nikotins auf das gesamte Herz-Kreislauf-System kommt es zum Pulsanstieg sowie zu einer Verengung der Blutgefäße. Dadurch werden eine Erhöhung des Blutdrucks sowie eine Verkalkung der Gefäße begünstigt und das Schlaganfallrisiko erhöht.
  • Vorhofflimmern
    Beim Vorhofflimmern kommt es zu einem unregelmäßigen Herzschlag und es können sich im Herzen Blutgerinnsel bilden. Gelangen diese über die Arterien in das Gehirn, verstopfen sie das betroffene Gefäß und es kommt zu einem Schlaganfall. Eine regelmäßig eingenommene Blutverdünnung kann dies wirksam verhindern.
  • Übergewicht/Bewegungsmangel
    Übergewicht geht oft mit erhöhtem Blutdruck, aber auch mit erhöhten Blutfettwerten einher. Ursachen für Übergewicht sind in der Regel eine unausgewogene Ernährung sowie Bewegungsmangel. Allein mit viel Bewegung kann man mehreren Risikofaktoren des Schlaganfalls vorbeugen.

Die meisten Risikofaktoren begünstigen die Verkalkung der Blutgefäße –die sogenannte Arteriosklerose- die ihrerseits oft die Ursache von Schlaganfällen ist. Die Arteriosklerose fördert aber auch Herzerkrankungen, die über die begleitend auftretenden Rhythmusstörungen ebenso einen Risikofaktor darstellen.
Auch ein höheres Lebensalter begünstigt das Auftreten von Schlaganfällen. So betreffen etwa 75% der Schlaganfälle Menschen nach dem 65. Lebensjahr, bei den über 75-Jährigen ist die Rate bereits dreimal so hoch wie bei den 65- bis 75-Jährigen.