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St. Georg Klinikum führt digitale Patientenakte ein

Eisenach. Alle Welt spricht von Digitalisierung – dieser Prozess geht auch am Gesundheitswesen nicht vorbei. Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, in allen Bereichen von der Papierakte auf eine digitale Patientenakte umzustellen. Im St. Georg Klinikum Eisenach wurde zu Beginn des Monats ein weiterer Meilenstein genommen – die Einführung der digitalen Patientenakte auf einer Probestation.  Zuvor mussten zahlreiche verschiedene Voraussetzungen geschaffen werden, bevor der Startknopf gedrückt werden konnte.

Projektstart war im Sommer 2018. Seitdem laufen die Umsetzungsplanungen und die Systemvorbereitungen. Um die digitale Patientenakte in allen Bereichen des Klinikums – ob z.B. im ärztlichen Dienst,  in der Patientenverwaltung, in der Pflegedokumentation oder in der Arzneimitteltherapie – optimal einsetzen zu können, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Alle Mitarbeiter/-innen wurden aufgefordert, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Ein Blog im Intranet des Klinikums berichtet regelmäßig über Projektfortschritte.

Auch technische Grundlagen wurden für den reibungslosen Einsatz geschaffen: alle Stationen und Funktionsabteilungen wurden mit Laptops zur Dokumentation und mit einem leistungsfähigen WLAN -Netz ausgestattet.

Knapp ein Jahr später konnte auf der Wahlleistungsstation am 03. Juni 2019 der Startschuss für die Umstellung auf die digitale Patientenakte fallen. Da diese Bettenstation übersichtlich in der Größe ist und fast alle Fachabteilungen des Hauses vereint, fiel die Wahl auf die B11. Alle pflegerischen und ärztlichen Dokumentationen können nun am PC erfolgen. Bis das ganze Haus angeschlossen werden kann, müssen nach einer Erprobungsphase noch viele Schnittstellen gebaut, Arbeitsplätze konfiguriert und Lizenzen erworben werden.

Aus den verschiedenen Produkten auf dem Markt wurde die digitale Patientenakte MEONA ausgewählt, die in allen Bereichen auf die individuellen Bedürfnisse des St. Georg Klinikums angepasst wird. Die großen Vorteile der digitalen Patientenakte liegen in der höheren Sicherheit der klinischen Dokumentation. Die Software entlastet das Personal, da doppelte Dokumentationen entfallen, Arbeitsabläufe vereinfacht und ärztliche Anordnungen übersichtlich und gut leserlich aufbereitet werden. Patienten profitieren somit von einer gesteigerten Behandlungsqualität.

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Nicole Rabich, Servicemanagerin der Wahlleistungsstation, und Prof. Dr. Heiko Wunderlich, Ärztlicher Direktor, präsentieren zum Pressetermin den Arbeitsplatz für die digitale Patientenakte.