logo


Das Wichtigste zum Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Im Folgenden haben wir vom St. Georg Klinikum einige wichtige Informationen zur Ihrer Information zusammengestellt.

Bitte beachten Sie:

Zum Schutz unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen gelten ab sofort neue spezielle Informationen für Besucher unserer Einrichtungen. Die jeweils aktuell gültigen Besuchsregelungen finden sie hier.

Allgemeine Informationen:

Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2.
Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19.

Wie können Sie sich mit dem Coronavirus anstecken?

Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein, also über Husten oder Niesen.
Theoretisch möglich sind auch Schmierinfektion und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen, dieses ist aber bislang nicht nachgewiesen.

Wie lange dauert es bis die nach der Ansteckung, bis die Krankheit ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Corona Virus ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Corona Virus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall.

Die Krankheitsverläufe variieren dabei sehr stark, von überwiegend symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Corona Virus 2 – 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Corona Infektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft. 

Was bedeutet das für Deutschland, wenn sich das neuartige Corona Virus hierzulande ausbreitet? Was kann die Bevölkerung tun um, um die Verbreitung des Virus einzudämmen?  Wie können Sie sich vor dem Virus schützen?

Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Corona Virus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar. Auch in Deutschland gibt es schwere Verläufe und erste Todesfälle. Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Corona Virus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das zuständige lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation.

  • regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen

  • An die Niesregeln halten (Niesen in die Ellenbeuge - nicht in den freien Raum)

  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.

  • Taschentücher nur einmal benutzen

  • Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.

  • Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden.

Generell gilt: Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause, wenn Sie Atemwegssymptome, d. h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege bei sich bemerken. Wenn Sie sich krank fühlen und grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen, allein schon, um andere nicht anzustecken.

Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Von Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen in die derzeit stark vom Virus betroffenen Gebiete ist abzuraten. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes

Was können Sie tun, wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben?

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes (Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen) haben und

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind,

  • oder Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder

  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten,

Ist eine Abklärung beim zuständigen Gesundheitsamt oder einem Arzt angezeigt.

Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden

Sollten Sie nur milde Symptome haben und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie zuhause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird eine weitere Abklärung organisiert, sofern dies erforderlich ist.

Diese Regelung gilt auch für Kontakte zu möglichen Betroffenen in den besonders schwer betroffenen Regionen. Die Liste der Regionen, für die diese Regelung zutrifft, kann sich jederzeit ändern, bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder auf den Seiten des Robert Koch Institutes (RKI)

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Nach Möglichkeit sollte diese Notaufnahme vorab telefonisch informiert werden.  Daraufhin sind vor allem Hygienemaßnahmen hilfreich, wie das Nutzen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßige und sorgfältige Händedesinfektion.

Das RKI hat dazu konkrete Handlungsempfehlungen herausgegeben, die ständig der aktuellen Situation angepasst werden.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn bei Ihnen eine Operation oder Aufnahme geplant ist?

Wenn bei Ihnen eine geplante Operation oder ein sonstiger invasiver Eingriff ansteht, Sie sich aber innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem COVID-19-Fälle vorgekommen sind, sollten Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt aufzunehmen und dies mitzuteilen, unabhängig von vorliegenden Symptomen.

Um das Risiko einer möglichen Erkrankung auszuschließen, muss die geplante Operation ggf. verschoben werden.

Sollte es erforderlich sein, werden wir möglicherweise Aufnahmen oder Eingriffe verschieben müssen, sofern es medizinisch vertretbar ist. Hier würden wir sie ggf. telefonisch im Vorfeld kontaktieren.

Wo finden Sie weitere Informationen?

Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.  Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, sowie einige Bundesländer und Krankenkassen an.