Sprechstunden Im Notfall
9. November 2020

Chefarzt Dr. med. Marcus Jahnecke in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen

Eisenach. Dr. med. Marcus Jahnecke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am St. Georg Klinikum Eisenach, wurde jüngst in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen.

Nachdem seine Mitgliedschaft im Frühjahr 2020 durch Günther Schleder, ehrenamtlicher Vertreter der Deutschen Herzstiftung in Eisenach, bei der Geschäftsführung der Stiftung beantragt wurde, erfolgte nun die Berufung durch den Vorstand des wissenschaftlichen Beirates. Zur Begründung schrieb Schleder: „Dr. Marcus Jahnecke ist aktives Mitglied der Deutschen Herzstiftung. Mit Beginn seiner Tätigkeit hat er der Zusammenarbeit von Stiftung und Klinikum im Bereich der Selbsthilfegruppen Gesprächskreis Herz und Defi neuen Auftrieb gegeben. Durch sein Wirken wurde die Zusammenarbeit von Deutscher Herzstiftung und dem St. Georg Klinikum Eisenach weiter gefestigt. Mit seinen offenen Gesprächskreisen in den Treffen der Selbsthilfegruppen, seinen Vorträgen und der Möglichkeit des Erfahrungsaustausches der Selbsthilfegruppen aus verschiedenen Bundesländern im St. Georg Klinikum ist er ein wichtiger Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige. “

Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Notfallmedizin und Sportmedizin ist seit 2012 am St. Georg Klinikum tätig und übernahm im September 2015 die Leitung der Klinik für Innere Medizin I. Mit dem Anspruch, aktuelle Leitlinien und moderne Therapieformen umzusetzen, wurden 2019 knapp 6.000 Patienten in seiner Klinik behandelt. Unter seiner Leitung ist ein Team aus Ärzten und Pflegekräften für die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (Kardiologie), Erkrankungen der Lungen (Pneumologie) sowie bei Infektionserkrankungen zuständig. Zu seiner Klink gehört ebenso die sogenannte Intermediate Care – eine Bettenstation für die Intensivüberwachsungspflege.

Zu seinen Spezialgebieten gehört unter anderem die interventionellen Kardiologie. In einer hoch modern ausgestattet Radialis Unit mit zwei Herzkatheterlaboren können u.a. anderem Eingriffe bei strukturellen Herzerkrankungen vorgenommen werden. Neu im Portfolio seiner Klinik sind elektrophysiologische Untersuchungen des Herzen zur genaueren Diagnostik von Herzrhythmusstörungen.

„Bereits während meines Studiums faszinierte mich die gesamte Innere Medizin und schon früh im Rahmen der Facharztausbildung im Speziellen die Kardiologie. Die Arbeitsbereiche der Kardiologie sind in ihrer Vielfalt in der Medizin fast einzigartig und dadurch sehr abwechslungsreich. So vereinigt die Kardiologie – teilweise in enger Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie – operative und interventionelle Therapieoptionen, differenzierte und sehr moderne medikamentöse Therapiemöglichkeiten, Notfall- und Intensivmedizin, aber auch den immer mehr an Bedeutung zunehmenden Bereich der Prävention. Das Ganze schließt nicht nur strukturelle Herzerkrankungen, Gefäß- Erkrankungen und die Rhythmologie mit ein, sondern auch kleinere Bereiche wie die Sportkardiologie. Besonders am Herzen liegen mir aber auch die Menschen, die sich in unsere Hände begeben und dass es uns sehr oft vergönnt ist, direkt den Erfolg unserer Bemühungen wahrzunehmen.“ Antwortet Jahnecke auf die Frage, warum ihm die Arbeit am Herzen so am Herzen liegt.

In diesem Jahr mussten die Veranstaltungen anlässlich der Herzwochen November, die jedes Jahr auf Initiative der Deutschen Herzstiftung stattfinden, coronabedingt abgesagt werden. Die Herzwochen stehen 2020 unter dem Motto „Das schwache Herz“ und stellen Herzschwäche in den Mittelpunkt. „Zum Schutz unserer Patienten, die vermehrt zum Risikopersonenkreis zählen, haben wir Abstand genommen von einer Präsenzveranstaltung, wenngleich uns der persönliche Kontakt am Herzen liegt. Umso mehr freut es mich, nun auch Teil des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung zu sein und hier einen Beitrag leisten zu können.“, so der Eisenacher Chefarzt.

Der wissenschaftliche Beirat der Deutschen Herzstiftung wurde im Sommer 1980 gegründet. Dem hochkarätig besetzten Gremium – das sich ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung engagiert – gehören 500 führende Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Mediziner an, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind.

Durch die Expertise und das Engagement der Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats kann er Interessierten, betroffenen herzerkrankten Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen wissenschaftlich aktuelle, unabhängige und kompetente Informationen in Broschüren und Artikeln bereitstellen. Einmal jährlich kommt der wissenschaftliche Beirat während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim zusammen.

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