Sprechstunden Im Notfall
24. April 2020

Quarantäne als vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme

Die Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiter/-innen steht für uns an erster Stelle. Im St. Georg Klinikum Eisenach wurde ein Patient als Corona-Verdachtsfall aufgenommen und isoliert. Nachdem der Testbefund negativ ausfiel, wurde die Isolierung aufgehoben. Zwei weitere Tests, die im weiteren Krankheitsverlauf abgenommen wurden, zeigten ebenfalls einen negativen Befund. Erst ein vierter Test zeigte einen positiven Testbefund. Da zu diesem Zeitpunkt die Isolierungsmaßnahmen richtigerweise nicht mehr aufrecht erhalten wurden, mussten alle nicht geschützten Kontaktpersonen dem Gesundheitsamt gemeldet werden, sodass ca. 30 Mitarbeiter/-innen vorsichtshalber in Quarantäne versetzt wurden. Mittlerweile sind weitere negative Testbefunde des Patienten dokumentiert worden. Nach Rücksprache mit unserem Labor in Jena geht man nun von einem falsch-positiven Test aus. Nichtsdestotrotz wird vorsichtshalber die Quarantäne für die obengenannten Mitarbeiter/-innen weitergeführt. Bis heute ist uns kein Mitarbeiter des Eisenacher Klinikums bekannt, der einen positiven „Corona-Testbefund“ aufweist.

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt werden nun in den Krankenhäusern in Eisenach und Bad Salzungen getrennte Zugangswege für Verdachtsfälle und Nichtverdachtsfälle eingerichtet.

Das St. Georg Klinikum behandelt auch derzeit Notfälle sowie onkologische Patienten und führt medizinische Behandlungen gemäß den Empfehlungen der Medizinischen Fachgesellschaften durch.

zurück

Im nicht lebensbedrohlichen Krankheitsfall ist Ihr Hausarzt für Sie da.

Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, steht Ihnen der Kassenärztliche Notdienst unter der zentralen, kostenfreien Tel. 116 117 zur Verfügung. Der Behandlungsraum befindet sich neben der Notfallaufnahme im St. Georg Klinikum Eisenach.

Lebensbedrohliche Notfälle werden in der Notfallaufnahme behandelt. Notruf 112!