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Sprechstunden Im Notfall
Gesundheit mit Tradition

Historie und Träger

Historie

Die Anfänge der medizinischen Versorgung in Eisenach findet man bereits im Jahr 1789 mit der Eröffnung des städtischen Siechenhauses. Im Jahr 1904 erfolgte die Übergabe des Städtischen Krankenhauses an der Mühlhäuser Straße mit 68 Betten. Nach einigen Erweiterungen und kriegsbedingtem Wiederaufbau konnte das Krankenhaus 1950 mit über 500 Betten wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen. Im Jahr 1962 wurde aus dem Städtischen Krankenhaus ein Kreiskrankenhaus, das 1963 das ehemalige Haftkrankenhaus übernahm. 1994 wurde das Kreiskrankenhaus in die „Wartburg Klinikum Eisenach gGmbH“ umgewandelt.
 

Nahezu parallel entwickelten sich in Eisenach zwei konfessionelle Krankenhäuser. Im Jahr 1878 eröffnete ein evangelisches Krankenhaus Während des Ersten Weltkrieges nahm im nebenan liegenden katholischen Schwesternhaus ein weiteres konfessionelles Krankenhaus seinen Betrieb auf. Ende 1928 versorgten zwei gleichrangige nebeneinander in der Innenstadt liegende Krankenhäuser mit je 100 Betten die Bevölkerung von Eisenach. Träger des evangelischen Krankenhauses war die Diakonissenhausstiftung Eisenach, Träger des katholischen Krankenhauses die Kongregation der Grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth. Zum 1. Januar 1994 schlossen sich diese beiden Krankenhäuser zur gemeinnützigen ökumenischen „Christliches Krankenhaus Eisenach gGmbH“ zusammen.

Zur Sicherung des Klinikbetriebes erfolgte zum 1. April 2002 die Fusion der beiden Eisenacher Krankenhäuser, der Christlichen Krankenhaus Eisenach gGmbH und der Wartburg Klinikum Eisenach GmbH, zur St. Georg Klinikum Eisenach gGmbH. Mehr als zwei Jahrzehnte prägte diese Trägerstruktur die Entwicklung des Klinikums. 

Träger

Vor dem Hintergrund der sich wandelnden gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurde diese Trägerstruktur im Jahr 2026 neu ausgerichtet. Die Christliches Krankenhaus Eisenach gGmbH (CKE) übertrug ihre bisherigen Gesellschaftsanteile am St. Georg Klinikum Eisenach im Einvernehmen mit ihren Gesellschaftern an den Wartburgkreis. Damit hält der Wartburgkreis künftig 80 Prozent der Anteile am Klinikum, während die Stadt Eisenach weiterhin mit 20 Prozent beteiligt bleibt. Mit der vollständigen Übernahme der bisherigen konfessionellen Anteile durch den kommunalen Träger soll die medizinische Versorgung in der Region langfristig gesichert, das Klinikum zukunftsfähig weiterentwickelt und den Beschäftigten sowie der Bevölkerung verlässliche Perspektiven geboten werden.

Bild Gesellschafterstruktur ab 01072026

Im nicht lebensbedrohlichen Krankheitsfall ist Ihr Hausarzt für Sie da.

Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, steht Ihnen der Kassenärztliche Notdienst unter der zentralen, kostenfreien Tel. 116 117 zur Verfügung. Der Behandlungsraum befindet sich neben der Notfallaufnahme im St. Georg Klinikum Eisenach.

Lebensbedrohliche Notfälle werden in der Notfallaufnahme behandelt. Notruf 112!