Über 140 Teilnehmende: Thüringer Notfallmedizin trifft sich in Eisenach
Großes Interesse am 3. Tag der Notfallmedizin im St. Georg Klinikum Eisenach: Unter dem Motto „Notfallmedizin im Wandel – Ein Kessel Buntes“ kamen am 30. September 2026 mehr als 140 Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Notfallversorgung zusammen. Die Fachtagung war damit ein voller Erfolg.
Wie kann die Notfallversorgung der Zukunft gestaltet werden? Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den Kliniken weiter verbessern? Und welche Chancen bietet der Telenotarzt in Thüringen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des 3. Tages der Notfallmedizin, zu dem das St. Georg Klinikum Eisenach unter der Leitung von Dr. med. Alexander Gierse, Chefarzt der Klinik für Notfallmedizin, eingeladen hatte.
Die Veranstaltung bot eine Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Expertinnen und Experten aus der präklinischen Notfallversorgung, dem Rettungsdienst sowie der ambulanten und stationären Medizin. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen, neue Versorgungsansätze und die gemeinsame Verantwortung für eine schnelle und qualitativ hochwertige Patientenversorgung.
Chefarzt Dr. med. Alexander Gierse eröffnet den 3. Tag der Notfallmedizin in Eisenach.
Gemeinsam für eine optimale Notfallversorgung
Für Chefarzt Dr. med. Alexander Gierse ist insbesondere die enge Zusammenarbeit aller an der Notfallversorgung Beteiligten von zentraler Bedeutung.
„Mir ist es ein großes Anliegen, dass wir gemeinsam auf die Versorgung unserer Notfallpatientinnen und -patienten schauen und die bereits gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen weiter stärken. Gerade bei kritisch kranken Menschen spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass Rettungsdienst, niedergelassene Kolleginnen und Kollegen sowie die Teams im Klinikum eng zusammenarbeiten und die Abläufe bestmöglich aufeinander abgestimmt sind“, betont Dr. Gierse.
Dabei geht es nicht nur um medizinische und technische Entwicklungen, sondern vor allem um gut funktionierende Schnittstellen zwischen den einzelnen Versorgungsbereichen. Eine abgestimmte Kommunikation, klare Strukturen und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Herausforderungen sind wichtige Voraussetzungen für eine effiziente Notfallversorgung.
Große Resonanz unterstreicht Bedeutung des Austauschs
Mit über 140 Teilnehmenden stieß der 3. Tag der Notfallmedizin auf eine außerordentlich positive Resonanz. Die hohe Beteiligung verdeutlicht, wie groß das Interesse an einem fachübergreifenden Dialog und der gemeinsamen Weiterentwicklung der Notfallversorgung in Thüringen ist.
Mit der Veranstaltung setzt das St. Georg Klinikum Eisenach ein wichtiges Zeichen für die interprofessionelle, interkollegiale und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Ziel ist es, bestehende Netzwerke weiter zu stärken, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Impulse für die Notfallmedizin zu setzen.
Im Mittelpunkt steht dabei stets ein gemeinsames Ziel: die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten – vom ersten Kontakt im Notfall bis zur weiteren Behandlung im Krankenhaus.
Im nicht lebensbedrohlichen Krankheitsfall ist Ihr Hausarzt für Sie da.
Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, steht Ihnen der Kassenärztliche Notdienst unter der zentralen, kostenfreien Tel. 116 117 zur Verfügung. Der Behandlungsraum befindet sich neben der Notfallaufnahme im St. Georg Klinikum Eisenach.
Lebensbedrohliche Notfälle werden in der Notfallaufnahme behandelt. Notruf 112!